Die CDU Kreisvorsitzende fordert ehrliche Debatte um den Verbleib der Schulschiff Deutschland.

Muss der Senat Subventionen von dem Schulschiffverein zurückfordern, weil diese an den Standort Vegesack gebunden waren?

18.11.2020 | CDU-Kreisverband Bremen-Nord

Bettina Hornhues MdBB, Kreisvorsitzende der CDU Bremen-Nord fordert den Bremer Senat auf, die Verlegung des Schulschiffs zu verhindern und an seinem Liegeplatz an der Lesummündung zu belassen.

Kein Bremen-Norder kann der Argumentation des Schulschiffvereins mehr folgen, die Bebauung des Quartiers würde die Sicht auf das Schulschiff einschränken. Die Sichtachse auf das Schulschiff wird in Vegesack nicht von dem geplanten Hochhaus verhindert, so Hornhues, sondern jetzt schon und von Anfang an durch das eigene Vereinsgebäude. Beworben hat der Verein die Schulschiff Deutschland schon lange nicht mehr. Die Einnahmen durch Besuche brachen in den vergangenen Jahren immer weiter ein. Interessierte Nutzer des Schiffes hatten das Gefühl nicht willkommen zu sein und suchten sich andere Orte für Veranstaltungen. Nun, wo seit Jahren der Verein immer weiter in Schieflage gerät, sieht man die Chance auf einen Neustart in Bremerhaven und erhofft sich neue finanzielle Unterstützung durch die Seestadt. „Ich hoffe, dass der Senat erst einmal eine Kostenrechnung gegenüber dem Verein aufmacht und feststellt, wieviel Mittel der Förderung z.B. für den Bau des Vereinsheims oder die Sicherung des Liegeplatzes erhalten hat. Dies muss dann dem Verein nach einer Überführung nach Bremerhaven wieder in Rechnung gestellt werden. Der Verein wird dann schnell feststellen, dass die Kalkulation von Senator a.D. Jäger nicht aufgeht. Für die CDU stellt sich auch die Frage, wie sich der mit hauptsächlich Bremen-Nordern zusammen gesetzte Verein, demnächst um ein Schiff in Bremerhaven kümmern möchte. Für Hornhues ist zudem zweifelhaft ob, Bundesmittel für den Neubau einer „Seute Deern“ für die Umsiedlung des „Schulschiff Deutschland“ umgenutzt werden können. Jedem Interessierten dürfte mittlerweile klar sein, dass hinter all diesen Plänen es Herrn Jäger nur die finanzielle Sanierung seines angeschlagenen Vereins geht, so Hornhues. Der Bremen-Norder Ex-Wirtschaftssenator, Herr Jäger hat es über viele Jahre nicht verstanden, das schöne Schiff für die Öffentlichkeit attraktiv zu halten und auch für den Tourismus in Bremen-Nord als Highlight zu bewerben. Ausschließlich dafür sind von Bremen in den letzten Jahren die hohen Subventionen geflossen. Für Bettina Hornhues und die CDU Bremen-Nord steht fest, das Schiff muss in Bremen-Nord an der Lesummündung verbleiben. 
„Es ist längst überfällig, dass der Bremer Senat mit dem Bürgermeister Dr.Bovenschulte diese unsägliche Debatte beendet und sich endlich für den Bremer-Norden einsetzt“, so Bettina Hornhues.