Exzellenzinitiative auch nach 2017 fortsetzen

Hornhues: „Der neue Senat muss die notwendigen Haushaltsmittel bereitstellen“

12.06.2015, 10:20 Uhr

Die Chancen der Universität Bremen auf eine mögliche Fortsetzung der millionenschweren Förderung durch die Exzellenzinitiative stehen nach Ansicht der Bundestagsabgeordneten Bettina Hornhues gut. Ein entsprechender Vorschlag wird derzeit im Ausschuss für Bildung, Forschung, Technikfolgenabschätzung  im Deutschen Bundestag diskutiert. Hornhues, CDU-Abgeordnete für den Wahlkreis Bremen II und stellvertretendes Mitglied des Ausschusses, zeigt sich angesichts der Fortschritte bei den Verhandlungen zur Zukunft der Exzellenzinitiative sehr erfreut.

 

„Die derzeit diskutierten Vorschläge sehen die Möglichkeit zur erneuten Bewerbung vor, sodass bei positiver Evaluierung unsere Universität ihre erfolgreiche Arbeit für den Wissenschaftsstandort Bremen auch über 2017 hinaus weiter fortsetzen kann“, so Hornhues. Angesichts der aktuellen Koalitionsverhandlungen auf Landesebene fordert die Abgeordnete aus Bremen-Nord den zukünftigen rot-grünen Senat auf, im Rahmen der Haushaltsaufstellung die für den Länderanteil benötigte Mittel (bislang 25 Prozent) bereitzustellen. „Wenn Rot-Grün die Fortführung der Bremer Spitzenforschung sicherstellen will, dann muss das klar im Haushalt abgebildet sein. Zu oft schon ist im Bereich Wissenschaft von SPD und Grünen in Bremen vieles verschlafen worden.“

Seit 2012 gehört die Bremer Universität zu den elf besten der Bundesrepublik und wird über fünf Jahre mit rd. 100 Millionen Euro gefördert. Da die Exzellenzinitiative 2017 planungsgemäß auslaufen wird, hatten Bund und Länder bereits im Dezember 2014 den grundsätzlichen Beschluss gefasst, das Programm in veränderter Form fortzusetzen. Strittig war dabei aber, wie es insbesondere mit den fünf Universitäten weitergehen sollte, die erstmalig gefördert werden und somit keine Chance auf eine ursprünglich vorgesehene zweite Förderperiode hätten.